Jul17
Was taugt das 1&1 Smartpad in der Praxis?
Nach dem Hype um das Apple iPad und das gespannte Warten auf möglich Konkurrenten wie etwa das “WePad” von Neofonie sorgte das Erscheinen des 1&1 Smartpads für Überraschung. So schnell und so günstig hatte niemand ein ähnliches Gerät erwartet!
Seit einer Weile sind die ersten Testberichte im Netz und das Fazit fällt durch die Reihe ziemlich ernüchternd aus:
Die FAZ titelt “Die lahme Ente aus dem Westerwald” und schreibt:
Das Smartpad von 1&1 kann es mit dem iPad nicht im Mindesten aufnehmen. Es ist in erster Linie billig. Durch das schlechte Display und sein behäbiges Arbeitstempo verhaspeln sich Benutzer und Software gleichermaßen. Und zwar ständig.
Computerbild ist nicht ganz so kritisch und rät zur Geduld:
Einen günstigeren Tablet-PC gibt es derzeit nicht: Wer das SmartPad als Beigabe zu seinem Neuvertrag nimmt, verzichtet dafür nur auf sein Startguthaben von 150 Euro. Für Bestandskunden ist es teurer: 299 Euro. Tipp: Abwarten, denn das könnte sich bald ändern.
Ähnlich sieht es CHIP, auch wenn man dort nicht auf günstigere Preise sondern auf bessere Konkurrenzprodukte wartet:
Wenn Sie unbedingt auf den aktuellen Hype aufspringen und sich ein Tablet kaufen wollen, dann legen Sie 200 Euro mehr auf den Tisch und holen Sie sich ein iPad. Das ist zwar alles andere als billig, qualitativ aber dafür auch in einer völlig anderen Liga. Oder Sie warten einfach noch ein paar Monate, bis die zahlreichen anderen für dieses Jahr angekündigten Pads auf dem Markt sind. Wer sich bis zum Herbst gedulden kann, wird die freie Auswahl zwischen Samsung und HP oder JooJoo und WeTab haben.
Eigentlich ist es ja schade, dass die gute Idee mit dem auf Android basierenden und bezahlbaren Tablet-Computer so in die Hose gegangen ist, andererseits sollte schon mindestens seit Großmutter’s Zeiten bekannt sein, dass gute Dinge ihren Preis haben!
Doch wahrscheinlich wäre der Preis von 300 Euro derzeit nicht realisierbar gewesen, wenn man nicht auf die resistive Displaytechnik und eine Plastik- anstatt einer Glasfront gesetzt hätte. Alle restlichen Komponenten wie Prozessor oder Arbeitsspeicher kommen ja schon zur Genüge in unzähligen Smartphones zur Verwendung, sodass zumindest diese Teile günstig verfügbar sein und nicht zu den preisbestimmenden Punkten gezählt haben sollten.
Zum Abschluss noch ein Video, das das 1&1 Smartpad in Aktion zeigt:
Ein Kommentar zu “Was taugt das 1&1 Smartpad in der Praxis?”
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jakobotto 22 Aug 2010 um 01:39 1
Ich muss leider sagen, das 1&1 Smartpad ist der größte Reinfall, den es gibt! Dann lieber zu WeTab oder Interpad greifen, da hat man mehr davon. Beim Smartpad wird man genau so enttäuscht werden, wie bei diesem Marktkauf-Tablet.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte sowieso lieber auf die großen Hersteller warten. Samsung mit dem Galaxy Tab, Asus mit den Eee Pads, HP mit dem Palmpad usw.. Gegen Ende des Jahres werden wir da einige schöne Geräte zu sehen bekommen. Geduld ist also gefragt