Nov05
Was sind die Unterschiede zwischen der 32bit und der 64bit Version von Windows 7?
Windows 7 hat schon vor dem offiziellen Markstart für mächtig Wirbel gesorgt – sei es durch die Vorbestell-Aktion bei der die meisten leer ausgegangen sind oder durch die zahlreichen positiven Testberichte. Daher fragen sich jetzt erstaunlicherweise viele Computernutzer, ob sie tatsächlich Geld ausgeben und auf Windows 7 Upgraden sollen. Während man diese Leute bei der Einführung von Microsoft-Gurken wie Windows Millenium noch belächelt hat, wird das Thema “Windows-7-Upgrade” nun allerorten ernsthaft diskutiert. Dabei stellt sich vor allem die Frage: “Welche Windows 7 Version ist die richtige für mich? 32bit oder 64bit?”
Für Käufer der 120 Euro Windows 7 Home Premium Version ist diese Frage nicht ganz so wichtig, denn diese wird mit zwei DVDs ausgeliefert und man kann selbst entscheiden, ob man die 32bit oder die 64bit Version installiert. Möchte man dagegen sparen und zu einer der günstigeren OEM- (ohne Handbuch) oder System-Builder-Versionen (ohne Handbuch und Support) greifen, muss man sich vor dem Kauf entscheiden, denn diese beinhalten nur eine DVD.
Zwingende Voraussetzung für die Nutzung der 64bit Version ist natürlich ein 64bit Prozessor. Bei AMD-Prozessoren ist dies in der Regel recht einfach ersichtlich, bei Intel muss teilweise die Prozessor-Bezeichnung aus der Systemsteuerung mit den Daten auf der Intel-Webseite abgeglichen werden.
Die 64bit Version von Windows 7 erfordert zudem 4GB mehr Speicherplatz (20GB insgesamt) als die 32bit Version und es sollte auch doppelt so viel Arbeitsspeicher (2GB anstatt 1GB bei 32bit) vorhanden sein. Hier offenbart sich aber auch schon der erste Vorteil der 64bit Version gegenüber der 32bit Version: neue Systeme haben oft schon 4GB Arbeitsspeicher, 32bit Betriebssysteme können effektiv aber nur rund 3 bis 3,5GB davon nutzen. Mit der 64bit Version von Windows 7 Home sind dagegen bis zu 16GB Arbeitsspeicher nutzbar und die Professional und Ultimate Versionen können sogar bis zu 192GB Arbeitsspeicher verwalten!
Eine Problemquelle bei der 64bit-Version sind allerdings die Treiber, denn das 64bit Betriebssystem braucht auch 64bit Treiber – und zwar für alle Komponenten und Peripheriegeräte wie zum Beispiel Drucker oder Scanner. Hier ist also Recherche-Arbeit auf den entsprechenden Herstellerwebseiten angesagt. “Alte” 32bit Programme sollen laut Microsoft dagegen auch problemlos auf den 64bit-Windows-Versionen laufen.
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