Sicherheitssoftware für private VerbraucherTag für Tag landen in deutschen E-Mail-Postfächern Millionen Trojaner. Sie tarnen sich als überfällige Mahnungen, Steuerbescheide, gewinnverheißende Nachrichten oder angebliche Bilder von Freunden. Doch wie schützt man sich gegen solche Angriffe im Postfach?

Kampf gegen Trojaner – ein Rennen gegen die Zeit

Die meisten Trojaner sind bereits auf dem ersten Blick erkennbar, andere sind so gut gemacht, dass selbst erfahrene PC-Anwender auf deren Tricks reinfallen. Wird dann versehentlich der zumeist in der Anlage befindliche Link angeklickt, entpackt sich die Schnüffelsoftware auf dem Rechner. Dann hilft nur noch eines: ein gutes Antivirenprogramm, wie die Trend Micro Security Software für Privatanwender.

Im Kampf gegen die Computer-Schädlinge müssen Softwareentwickler auf jede Menge Tricks zurückgreifen. Nur mit einem regelmäßigen Update bleibt eine Antiviren-Software auch auf dem neuesten Stand. Doch dank der heute üblichen Internetverbindung und einer Cloud-Erkennung greifen die Programme direkt beim Antiviren-Software-Hersteller auf dem Server zu und fragen dort nach, was eigentlich von der E-Mail mit entsprechendem Anhang zu halten ist. Auch eine intelligente Verhaltenserkennung trägt mit zum Schutz bei und analysiert auffällige Programm-Aktionen und macht sie im Notfall wieder rückgängig. Doch dies alles nützt nur bedingt, denn Zeit ist ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Computerschädlinge.

Malware Entfernung ist besonders schwierig

Trojaner, die bereits länger im Internet kursieren – in der Regel reicht hier eine Woche – werden fast immer von Sicherheitsprogrammen entdeckt. Doch anders sieht es aus, wenn neue Versionen auftauchen. Noch schwieriger ist die Entfernung von aufgedeckter Malware. Adware landet fast immer bei einer Installation von Gratis-Software mit auf dem Rechner. Dies liegt darin, dass sich die Autoren der Kostenlos-Programme über eine Dritt-Software ein Zubrot verdienen. Meistens sind es Toolbars, die bei der Installation ungefragt mit untergeschoben werden. Im besten Fall nerven diese zusätzlichen Programme nur, doch im schlimmsten Fall bringen sie auch unerwünschte Funktionen mit sich, die per bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Um solche Störenfriede wieder loszuwerden, muss der Anwender sie allerdings zunächst als solche auch entlarven. Oft gelingt eine Deinstallation nicht – dann kommen praktische Tools zum Einsatz, die Spyware und Adware erkennen und löschen.

Foto: © istock.com/Petrovich9

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