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Musik hören, teilen und hinzufügen - Last.fm

Die Beta-Version von Last.fm Last.fm bezeichnet sich selbst als “das größte soziale Musiknetzwerk” und ist in letzter Zeit nicht mehr aus meinem (Musik-)Alltag wegzudenken.

Was kann Last.fm?

Aufgrund der eigenen Hörgewohnheiten und Vorlieben bekommt man neue Musik vorgeschlagen und wird auf Veranstaltungen sowie Leute mit ähnlichem Geschmack aufmerksam gemacht.

Den eigenen Musikgeschmack lernt Last.fm über eine Software kennen, die auf dem Computer oder Mp3-Player abgespielte Musik “scrobbelt”, also die Informationen über Interpret, Titel und Album ausliest und in der Datenbank speichert. Bei den Wörtern “Auslesen”, “Datenbank” und “Speichern” wird man als Deutscher meist sofort hellhörig und denkt sich: “Ohje, lieber nicht, da werde ich ja zum gläsernen Nutzer. Wer weiß wer die Informationen noch alles benutzt. Nachher gibt es noch eine Abmahnung, weil ich eine Mp3 nicht rechtmäßig erworben habe. Nein nein, das lasse ich mal lieber!”…

Ehrlich gesagt dachte ich ganz genauso, als ich das erste mal von Last.fm gehört und mir die Webseite angeschaut habe. Dann habe ich aber immer öfter positive Erfahrungsberichte gelesen und mir daraufhin nochmal die Datenschutzbestimmungen zu Gemüte geführt:

Wie wird meine Privatsphäre geschützt?

  • Wir zeigen keinerlei E-Mail-Adressen an, es kann also niemand eine Verbindung von deinem Benutzernamen zu deiner E-Mail-Adresse herstellen oder diese für Spam verwenden.
  • Audioscrobbler-Plugins übertragen nur den Titel eines Liedes/Künstlers/Albums - nicht den Dateinamen oder die Dateiart. Das bedeutet, dass wir nicht erkennen können, ob deine Musik von einer Original-CD oder einer MP3-Datei stammt.
  • Wir wechseln regelmäßig die Logs unserer Webserver und löschen diese, nachdem wir die anonymen Statistiken daraus entnommen haben.
  • Unser Protokoll ist dokumentiert, und unsere Player-Software ist Open Source.

Dadurch waren meine Bedenken schon insoweit besänftigt, als ich dass ich die Last.fm Software zumindest mal ausprobiert habe. Nachdem die ersten Lieder “gescrobbelt” waren, gab es auch schon ein paar Empfehlungen für andere Interpreten, die mir aufgrund meines Geschmacks ebenfalls gefallen könnten. Diese Funktion ist sicher ganz nett und wenn man gerne auf Konzerte geht, sind die Hinweise auf in der Nähe des Wohnortes stattfindende Veranstaltungen auch toll, aber mir hat es letztendlich vor allem das Premium-Abonnement angetan!

Mit dem Last.fm Premium-Abonnement kann man (fast) seine gesamte Musik von überall im Browser hören. Man gibt den gewünschten Interpreten, eine Musikrichtung oder einfach bestimmte Stichwörter, wie zum Beispiel “gute Laune” ein, und los geht’s!

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LG Secret (LG KF750) wirklich unzerstörbar?

Ein neues Handymodell von LGDer südkoreanische Handyhersteller LG hat diesen April ein neues Modell der so genannten “Black Label Series” vorgestellt: das LG Secret oder auch LG KF750. Zu der Serie gehören bisher das LG Chocolate und das LG Shine, die die Premiummodelle von LG repräsentieren.

Bisher ist mir das LG Secret jedoch nicht besonders aufgefallen, da in den ersten Meldungen vor allem die 5 Megapixelkamera des 11,8 Millimeter flachen Handys lobend erwähnt wurde. Das Außergewöhnliche ist die Videoaufnahmefunktion mit 120 Bildern pro Sekunde. Anders ausgedrückt und auch für Laien verständlich erklärt: Diese besonders hohe Bildwiederholungsrate ist erstklassig für Videos geeignet (die menschliche Wahrnehmung nimmt bereits ab 16 Bildern pro Sekunde fließende Bewegungen wahr) und sonst bei Handykameras nicht üblich.

Ansonsten sind hauptsächlich noch die verwendeten Materialien erwähnenswert. Carbon und Metall schützen das Gehäuse, während beim Display kratzfestes Hartglas verbaut wurde. Diese Materialkombination hat nun mein Interesse am KF750 geweckt, denn Ritchie von Datenschmutz hat gestern über folgendes Video berichtet:

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Merkel Podcast gegen Raubkopien

In der neusten Folge des Podcasts unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel geht es um “illegale Raubkopien aus dem Internet“, denn gestern war “Tag des geistigen Eigentums”. Anlass für ihre “Videobotschaft” war anscheinend ein offener Brief von über 200 “prominenten” Künstlern, unter anderem haben Tokio Hotel, Herbert Grönemeyer, Thomas Quasthoff, Bernd Eichinger und Til Schweiger unterzeichnet. Über die restlichen 195 prominenten Künstler erfährt man in der Meldung der Tagesschau leider nichts.

Angela Merkel zeigte jedenfalls Verständnis für die Bitte, “den Schutz kultureller Produkte in der digitalen Welt zur Chefsache zu machen”. Es wurde abermals hervorgehoben, dass Raubkopien kein Kavaliersdelikt sind. Allerdings stellt sich die Frage, ob Frau Merkel wirklich verstanden hat wobei es beim Herunterladen von illegalen Raubkopien eigentlich geht. Ab Minute 2:26 tut sie nämlich folgendes kund:

Bestimmte Dinge können wir national alleine nicht lösen. Deshalb müssen wir dies im internationalen Rahmen machen, denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, vor der nationale Grenzen nicht schützen können.

Die gesamte Rede ist hier nachzulesen. Ich will keinesfalls auf Kleinigkeiten herumreiten, aber Computer kann und wird man nicht herunterladen können und deshalb hätte ich so eine Aussage nie in einer Videobotschaft der Bundeskanzlerin stehengelassen oder überhaupt erst veröffentlicht. Angesichts der Meldungen über Kosten im fünfstelligen Bereich pro Folge, dürfte man eigentlich erwarten, dass Frau Merkel kompetente Berater zur Seite stehen, die Pannen dieser Art verhindern könnten.

Zum Schluss aber noch etwas Erfreuliches: Laut der Tagesschau wird die Forderung der Künstler ebenfalls vom Bundesverband Musikindustrie, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Gema unterstützt. Erstaunlicherweise verweisen die eben genannten auf Initiativen in Frankreich und England, wo Internetnutzer zuerst Warnhinweise bekommen, wenn sie durch Urheberrechtsverletzungen auffallen. Falls die Warnungen nicht beachtet werden, ist die nächste Maßnahme eine befristete Sperre des Internetanschlusses. Falls das tatsächlich so besteht und gehandhabt wird, finde ich dies wirklich sehr gut und viel vernünftiger als das Vorgehen hier in Deutschland.

11 Kommentare »Kurios