Alle Beiträge zum Stichwort 'Twitter'

Twitter nützlich für einen Job im Marketing?

Twitter-und-Karriere In dem Artikel “Einstellungsvoraussetzung 250 Follower” auf FAZ.net ist zu lesen, dass das US-Unternehmen Best Buy (Händler für Unterhaltungselektronik) bei einem Jobgesuch für einen Marketing-Experten, als Einstellungsvoraussetzung mindestens 250 Twitter-Follower von den Kandidaten erwartet.

Neben den anderen geforderten Qualifikationen wie Universitätsabschluss und mehreren Jahren Führungserfahrung klingt das erst mal sehr kurios. Wer sich zudem bereits etwas mit dem Online-Kurzmitteilungsdienst beschäftigt hat weiß, dass diese Zahl recht einfach erreicht werden kann. Anscheinend hat Best Buy einen Marketing-Experten für neue Medien dringend nötig, andererseits kann es aber auch als schlichte Versicherung gesehen werden, dass die Bewerber schon eigene Erfahrungen mit Twitter gesammelt haben. Mit Buzz-Words wie “Viral-Marketing” und “Social-Media-Optimization” um sich werfen ist einfach, funktionierende Konzepte in die Praxis umzusetzen, dagegen ungleich schwerer.

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Lufthansa MySkyStatus: Flug-Daten twittern

MySkyStatus Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat einen neuen und innovativen Service namens “MySkyStatus” gestartet. Nutzer können über die Webseite des Dienstes ihre Flugdaten heraussuchen und diese dann automatisch auf ihrem Twitter- oder Facebook-Account veröffentlichen lassen.

Twitter-MySkyStatus

Entweder werden die Flugnummer, die Abflug- und die Ankunftszeit angezeigt, oder der Dienst gibt Auskunft, wo sich der Nutzer gerade befindet. Dazu wird ein Link gepostet, der zu einer Darstellung der Flugroute auf einer Google Maps Karte führt.

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Ab sofort auch bei Twitter Werbung

Twitter Blog Der 140-Zeichen-Mikrobloggingdienst Twitter hat gestern überarbeitete Nutzungsbedingungen veröffentlicht und schließt – nach zuerst anderslautenden Aussagen der Gründer – ab sofort Werbung auf der Plattform nicht mehr aus.

Zuerst wollte man potenzielle Nutzer des neuen und innovativen Dienstes nicht durch Werbung abschrecken, nun scheint es dringlicher geworden zu sein, diesen auch zu kommerzialisieren und irgendwie Geld damit zu verdienen.

Eine vollständige Übersicht der Änderungen findet sich auf dem Twitter Blog. Natürlich haben auch schon andere Blogs das Thema aufgegriffen und so fragt sich zum Beispiel Thomas Stadler von Internet-Law.de ob die neuen Nutzungsbedingungen in Deutschland überhaupt rechtens und gültig sind.

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Instant Messenger Digsby: Einer für alle!

Lustige Smileys Instant Messenger gibt es schon seit den Anfängen des Internets in den verschiedensten Formen. Natürlich weiß nicht jeder Internetnutzer was “Instant Messaging” überhaupt bedeutet, aber ich wette ein Großteil nutzt diese Kommunikationsform mindestens ebenso häufig wie SMS auf dem Handy.

Manche nennen es auch “chatten”, obwohl sich bei Instant Messaging immer nur 2 Leute miteinander “unterhalten”. Ich erinnere mich dunkel, dass diese Funktion 1996 bei AOL noch “Telegramm” hieß und ich damals die “Buddy-Liste” wahnsinnig praktisch fand. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dann aber ICQ zum Inbegriff für Instant Messaging und fast jeder hatte eine ICQ-Nummer. Natürlich wollten auch andere (Internet-)Firmen an diesem Erfolg teilhaben und so gibt es zum Beispiel noch den Windows Live Messenger, den Yahoo Messenger und neuerdings auch Google Talk. Und obwohl AOL ICQ im Juni 1998 für 407 Millionen US-Dollar aufgekauft hat, gibt es auch immer noch den AOL Instant Messenger, kurz AIM. Mit dem Aufkommen der Internettelefonie sind dann zusätzlich noch Dienste wie Skype oder SIP zur langen Liste der Instant Messenger hinzugekommen.

Da man sich im Laufe der Zeit meist bei mehreren verschiedenen Diensten registriert hat, musste man auch immer mehr Programme auf seinem Computer installieren. Oft waren/sind die Standardprogramme der einzelnen Anbieter aber sehr ressourcenhungrig oder mit Werbung zugepflastert und so haben sich viele Leute auf die Suche nach Alternativen begeben. Sogenannte Multi-Protokoll-Clients ermöglichen es verschiedene Instant Messaging Dienste mit nur einem Programm zu nutzen. Viele dieser Clients sind zudem werbefrei und teilweise auch Open Source.

Ich persönlich habe Miranda und Trillian ausprobiert und letzteres viele Jahre lang höchst zufrieden als Ersatz für ICQ, AIM, MSN und sogar IRC eingesetzt. Vor einem Monat bin ich aber in einem Beitrag von Techcrunch zum neuen Facebook Chat über “Digsby” gestolpert. Da Stereophone es ebenfalls empfohlen und darauf hingewiesen hat, dass man sogar Twitter damit nutzen kann, musste ich es unbedingt selbst ausprobieren. Kurz gesagt: Ich bin begeistert! Trillian wurde bei mir sofort ersetzt…

Das Logo von Digsby Digsby ist wirklich klasse! Neben den Standardfunktionen eines Multi-Protokoll-Clients unterstützt es noch verschiedene E-Mail Anbieter wie GMail, Yahoo, Hotmail, AOL und Social Networks wie Facebook, MySpace und Twitter.

Design und Usability sind ebenfalls ausgezeichnet. Wenn man gerade ein Fenster geöffnet hat (Browser, Word, etc.) und eine Instant-Message eintrudelt, wird man dezent per PopUp darauf hingewiesen und kann sogar im PopUp antworten. Nach kurzer Zeit blendet sich das PopUp automatisch wieder aus.

Popup-Fenster einer Digsby-Nachricht

Neue Ereignisse in den Social Networks lassen sich per Klick auf die Icons in der Statusleiste einsehen. Einen neuen Twitter-Eintrag erstellt man per Doppelklick auf das Twitter Icon. Selbst E-Mails lassen sich auf die gleiche Weise versenden. Wenn man Digsby einmal benutzt hat, will man diesen Komfort nicht mehr missen und fragt sich, wie man vorher eigentlich zurechtgekommen ist! ;-)

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