Jan12
Matthias
Aufgrund der wachsenden Zahl an Beiträgen und Kommentaren habe ich mich bislang nie über die ebenfalls ansteigende Größe der MySQL Datenbank dieses Blogs gewundert. Da ich mich nach ein paar Ausfällen meines alten Hosters aber genauer über Backup-Möglichkeiten und Caching-Plugins informiert habe, ist mir kürzlich aufgefallen, dass von rund 110 MB Gesamtgröße über 70 MB allein von der Tabelle wp_commentmeta belegt wurden.
wp_comments in der sich aktuell 1.132 Kommentare befinden, ist dagegen noch nicht mal 1 MB groß und auch wp_posts und wp_postmeta belegen zusammen weniger als 5 MB. Insgesamt verbraucht WordPress also eigentlich recht wenig MySQL Datenbank Speicherplatz.
Eine kurze Google-Suche offenbarte dann, dass die Version 2.5.1 vom Akismet Plugin (welches Kommentar-Spam bekämpfen soll) die wp_commentmeta Tabelle anscheinend nicht mehr richtig geleert hat. Dieser Fehler sorgte dafür, dass die Metadaten von Kommentaren selbst dann nicht gelöscht wurden, wenn die entsprechenden Kommentare schon gar nicht mehr vorhanden waren. Und selbst obwohl ich zwischenzeitlich auf “Antispam Bee” von Sergej Müller gewechselt bin, blieben die alten Einträge von Akismet noch erhalten.
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Wordpress
Nov19
Matthias
Gestern habe ich testweise das “Intense Debate” Plugin auf diesem Blog installiert, da es laut der Webseite die folgenden Vorteile bietet: Comment Threading (Antworten auf Kommentare entsprechend “eingefädelt”), die Möglichkeit per E-Mail zu kommentieren, eingebaute Benachrichtigungsfunktion über folgende Kommentare oder Antworten auf Kommentare, Login-Möglichkeiten über OpenID, Twitter, Facebook uvm.
Die Tatsache, dass Intense Debate kürzlich von Automattic Inc., der Firma hinter WordPress übernommen wurde, hat meine Erwartungen und mein Vertrauen in die Nützlichkeit dieses Plugins noch verstärkt. Allerdings ist mir gleich aufgefallen, dass es als weiteres externes Element (JavaScript!) die Ladezeit des Blogs verlangsamt. Und nachdem ich alles eingerichtet und die verschiedenen Funktionen getestet hatte, fand ich die angeblichen Vorteile gar nicht mehr so besonders. Das “normale” WordPress Kommentar-Template lädt viel schneller (weil es statisch ist), sieht auch gut aus (wenn man ein vernünftiges Theme hat), die eigene Twitter- oder Facebook-URL können die Besucher ja auch so eingeben, für die Benachrichtigungsfunktion gibt es das bewährte “Subscribe to Comments” und eine Editierfunktion bietet “WP Ajax Edit Comments”… So sind schon alle anfänglichen Vorteile aufgewogen bzw. ausgeglichen!
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Wordpress