Okt13
Matthias
In den letzten Monaten scheinen sich diverse Abzockfirmen und Nutzlosanbieter eine neue Masche ausgedacht zu haben, um an das Geld ahnungsloser Kunden zu kommen. Anstatt Gewinnspiel-Hotlines zu schalten oder die Leute in überteuerte Internet-Abofallen zu locken, zieht man einfach den Nutzern von Smartphones jeden Monat Beträge in Höhe von 5 bis 10 Euro über die Handyrechnung ab.
Falls diese sich dann über einen höheren Rechnungsbetrag wundern und genauer nachschauen, sehen sie meist nur den Anbieternamen “Ericsson IPX AB”. Dieser Zahlungsdienstleister wickelt nämlich die Buchungen zwischen den Netzbetreibern und “Content-Providern” ab.
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Mobilfunk
Nov07
Matthias
Kürzlich sorgte ein Amerikanischer Teenager für Furore, der eine Handyrechnung über 13.000 Seiten bekommen hat, weil er mit seinem iPhone 662.258 SMS in einem Monat verschickt hat. Selbstverständlich hatte er eine Flatrate und musste die SMS nicht einzeln bezahlen. Deutschen o2-Kunden kann so etwas jetzt nicht mehr passieren, da ab sofort alle Gespräche und SMS, die von einer Flatrate abgedeckt sind, nicht mehr auf dem Einzelverbindungsnachweis angezeigt werden. Angeblich entspricht o2 dabei den Regeln, die von der Bundesnetzagentur festgelegt wurden. Danach müssen “nicht abrechnungsrelevante Verbindungen” nicht mehr ausgewiesen werden. Bei o2 fallen darunter zum Beispiel alle Gespräche in den Genion Tarifen.
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Mobilfunk
Mai24
Matthias
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein berichtet in einer Pressemitteilung, dass einem O2-Kunden aus eben jenem Bundesland eine Handyrechnung in Höhe von 51.716,64 € zuzüglich Mehrwertsteuer gestellt wurde.
Der unerfahrene Kunde dachte während eines Frankreich-Urlaubs, dass er mit seinem Data Flat Tarif auch im Ausland über UMTS mobil ins Internet gehen könnte und mit der monatlichen Grundgebühr von 21 Euro alle Kosten abgegolten wären. Der lokale Anbieter Orange France sah das natürlich anders und berechnete für 30 Minuten teilweise bis zu 1.859,36 € (zuzüglich Mehrwertsteuer)! Umgerechnet sind das über 62 Euro pro Minute.
O2 gewährte dem Kunden aus Kulanz einen Rabatt in Höhe von rund 13.000 Euro, so dass insgesamt “nur noch” etwa 46.000 Euro zu zahlen waren.
Während der 13 stündigen Internet-Session hatte der Urlauber übrigens Filme auf sein Notebook geladen.
Die Verbraucherzentrale bemängelt, dass es Kunden schwer gemacht wird, im Vorfeld abzuschätzen, welche Kosten bei der Handynutzung im Ausland auf sie zukommen und dass Preise in dieser Höhe in keiner Relation zur gebotenen Leistung stehen.
Persönlich denke ich, dass es heutzutage eigentlich allen Handynutzern klar sein sollte, dass die Roaming-Preise im Ausland jenseits von gut und böse liegen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass man vor der Abreise die anfallenden Kosten und Gebühren überprüft. Nur so ist man vor solch unliebsamen Überraschungen geschützt!
Foto: © Claudia Hautumm/PIXELIO
Kurios