Aug02
Was bringt die neue De-Mail?
Privat und beruflich tauschen sich die meisten Menschen mittlerweile hauptsächlich per E-Mail aus. Das moderne Kommunikationsmittel ist über die letzten Jahre hochoffiziell geworden. Viele große Unternehmen bevorzugen sogar schon Online-Bewerbungen gegenüber den guten alten Bewerbungsmappen, weil es Arbeit und Ressourcen spart. Fast jeder Bürger hat eine E-Mail Adresse und der Großteil der Bevölkerung prüft den E-Mail Posteingang häufiger als den Inhalt des Briefkastens…
Diese ungemeine Verbreitung, die schnelle Übertragung und die Unkompliziertheit des Mediums E-Mail haben nun (endlich) auch die Behörden erkannt und wollen die Vorteile des modernen Kommunikationsmittels ebenfalls nutzen. Doch was viele “Durchschnitts”-Internetnutzer nicht weiter stört, beschäftigt die deutsche Bundesregierung bei ihrem Vorhaben aber gewaltig: E-Mails und andere Daten, die über das Internet versendet werden, können leicht von Dritten eingesehen werden! Rechtssicherheit und Vertraulichkeit kann ein gewöhnlicher E-Mail Anbieter nicht bieten. Für wichtige Mitteilungen von Ämtern oder gar der Regierung sind normale E-Mails also unbrauchbar. Hier soll das Konzept De-Mail helfen: rechtssichere Zustellungen auf elektronischem Weg sind das Ziel. Doch wie funktioniert der neue Service eigentlich?
Der Internetanbieter CompuServe schließt Ende diesen Monats seine Pforten. Während der Online-Dienst in den neunziger Jahren noch eine bedeutende Rolle im Zugangsgeschäft gespielt und relativ große Bekanntheit genossen hat, begann nach 1998 der fortschreitende Abstieg. Mittlerweile ist CompuServe jüngeren Internetnutzern wahrscheinlich überhaupt nicht mehr bekannt.





