Alle Beiträge zum Stichwort 'Abzocke'

Spam von Smartphones-Testen.net: Aktuelle Handys testen, bewerten und behalten

SmartphonesTesten Wie schon früher werden aktuell mal wieder “Handy-Tester” per Spam-Mail gesucht und mit der Aussicht auf kostenlose Smartphones in die sogenannten “Abofallen” gelockt. Auf dieser Welt gibt es eben immer noch nichts geschenkt und wer auf die angegebenen Links klickt und seine Daten angibt, den erwartet eine Rechnung von mindestens 99 Euro.

Auf der Registrierungsseite selbst finden sich zwar keine Angaben zu eventuellen Kosten, doch in den FAQs ist dann ein Hinweis auf die “kleine Teilnahmepauschale in Höhe von nur 8,25 Euro im Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten also 99 Euro im Jahr” versteckt. Dass die Vertragslaufzeit automatisch nach 12 Monaten endet, ist da auch kein Trost. Spätestens nach Erhalt der ersten Rechnung und Ausbleiben des erhofften Smartphones werden die meisten (vernünftigen) Leute ja sowieso direkt Kündigen, von einer eigenständigen Verlängerung des Vertrags ganz zu schweigen.

Hier die Original-Mail, die für das Angebot wirbt:

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Was ist mit Ihrem iPhone4? [Erinnerung]

Roulette Fast jeder kennt das iPhone von Apple und diese Bekanntheit versuchen auch immer mehr Betrüger zu nutzen, um arglose Menschen in Abofallen zu locken oder anderweitig Geld an ihnen zu verdienen. Besonders oft fand sich in den letzten Wochen die folgende E-Mail von einem angeblichen “Dennis Reimann” in meinem Postfach:

Guten Tag,

vor ein paar Tagen habe ich Sie schon einmal angeschrieben.

Ich möchte Ihnen gerne zeigen, wie Sie ein neues iPhone4 ohne Vertrag erhalten – völlig kostenlos.

Bitte klicken Sie hier – selbstverständlich ohne Kosten und Verpflichtung:

http://www.iphone4-erinnerung.com/

Viele Grüsse,

Ihr Dennis Reimann

Wer jetzt eine der üblichen “Handy-Tester-Abofallen” vermutet, liegt – komplett falsch! Der angebliche Herr Reimann will nicht direkt Geld überwiesen bekommen, sondern er versucht die Empfänger über angeblich todsichere “Geheimtipps” dazu zu bringen, sich bei diversen Online-Casinos anzumelden, wofür er eine Provision erhält. Die Verbindung zum iPhone4 erklärt sich nur über die angeblichen Gewinne, die man mit seinen Spielmethoden erzielen könnte. In einer Folge-Mail führt er das ganze System weiter aus:

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Nigeria Connection verschickt einen “Open Letter” an alle Scam Betrugsopfer

Nigeria-Connection Die sogenannte “Nigeria Connection” ist ja schon seit mehreren Jahrzehnten berühmt-berüchtigt für alle Arten von Internetbetrug und inzwischen warnen unzählige Webseiten vor den findigen Betrügern, die immer wieder aufs Neue versuchen, leichtgläubige Leute um ihr Geld zu erleichtern.

Egal ob bei eBay, Amazon oder per Mail, die Masche ist grundsätzlich immer die gleiche und nennt sich “Vorauszahlungsbetrug” oder “Vorschussbetrug”. Unter Vorwänden und mit Hilfe von oft rührenden Geschichten sowie gefälschten “Beweisen” versuchen die Absender ihre Opfer dazu zu verleiten finanziell in Vorleistung zu treten, indem sie ihnen vorgaukeln damit noch einen viel höheren Betrag verdienen zu können. Dass diese versprochene Gegenleistung nie eingelöst wird, sollte sich eigentlich von selbst verstehen, doch anscheinend gibt es immer noch einige Leute, die darauf hereinfallen!

Heute fand sich in meinem Spam-Ordner aber eine Mail, die quasi nach einer Entschuldigung für die ganzen Betrügereien aussah:

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Ericsson IPX: Abbuchungen von Abzock Apps

Beispiel Appstore Screenshot In den letzten Monaten scheinen sich diverse Abzockfirmen und Nutzlosanbieter eine neue Masche ausgedacht zu haben, um an das Geld ahnungsloser Kunden zu kommen. Anstatt Gewinnspiel-Hotlines zu schalten oder die Leute in überteuerte Internet-Abofallen zu locken, zieht man einfach den Nutzern von Smartphones jeden Monat Beträge in Höhe von 5 bis 10 Euro über die Handyrechnung ab.

Falls diese sich dann über einen höheren Rechnungsbetrag wundern und genauer nachschauen, sehen sie meist nur den Anbieternamen “Ericsson IPX AB”. Dieser Zahlungsdienstleister wickelt nämlich die Buchungen zwischen den Netzbetreibern und “Content-Providern” ab.

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Domain Notification: This is your Final Notice of Domain Listing – Teure Spam Abzocke

Domain Notification Spam Viele Spammer und Nutzlosanbieter scheinen dazu übergegangen zu sein, öffentlich einsehbare Verzeichnisse wie zum Beispiel Handels-, Marken- oder Domainregister zu durchsuchen und den eingetragenen Firmen und Person möglichst offiziell aussehende Schreiben zu schicken, die zur Zahlung einer Gebühr auffordern sollen. Die Gegenleistung für diese Gebühren ist meist geradezu lächerlich, denn eine jährliche Übermittlung der eigenen Domains an die Suchmaschinen – wie in diesem Beispiel angeboten – macht überhaupt keinen Sinn und ich bezweifle sogar, dass der Absender der Spam-Mails selbst bei Zahlung des geforderten Betrags überhaupt in irgendeiner Weise tätig werden würde.

Beim Versand der Mails scheint man dafür umso fleißiger zu sein, denn ich habe diese Woche fast täglich eines der folgenden Schreiben im Posteingang gefunden:

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Handy-Studie: Handys testen und behalten

Vor einigen Tagen habe ich folgende E-Mail erhalten:

Guten Tag,

jetzt z.B. das Nokia N96, und diverse andere Handy´s testen!

Nehmen Sie jetzt an der Handy-Studie teil und bekommen Handy´s und Zubehör in Form von Studienobjekten, die Sie nicht bezahlen brauchen.

Alle Geräte die in den Studien Verwendung finden, werden ausschließlich
von uns bezahlt und gehen nach Studienende in Ihr Eigentum über.

Sie brauchen diese Geräte nicht zurück geben!

Jetzt informieren unter:

http://www.handy-studie.net

Sie erhalten diese E-Mail, da Sie uns oder einem unserer
Gewinnspielpartner die Erlaubnis dafür erteilt haben. Sollten Sie keine
E-Mails mehr von uns wünschen, so klicken Sie bitte einfach auf folgenden
Link:

Sie werden dann garantiert keine weitere E-Mail mehr von uns erhalten.
Anbieter: Be a Winner Ltd., 120A New Road, Belize City, Country Belize,
Central America.

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Stephanie Rosler nervt mit Spam-Mails

Computer wird mit Spam überflutet Letzte Woche war es Werbung für Umfragenscout, nun geht es um das nicht unbedingt viel seriösere Projekt Reisetester.com. Doch egal um was es sich genau dreht, die nervigen Spam-Mails haben eines gemeinsam: Alle kommen von der ominösen Stephanie Rosler von hierweiter.com.

Eine direkte Eingabe der Adresse hierweiter.com führt nur zu einer weißen Seite ohne Inhalt. Möchte man erfahren, wer hinter den vielen unerwünschten Mails steckt, startet man am besten eine Whois-Abfrage. Normalerweise lässt sich dadurch schnell herausfinden, wer eine bestimmte Domain registriert hat und wo sie gehostet ist. Bei .com Domains lassen sich diese Registrierungsinformationen auch maskieren, aber das ist bei hierweiter.com nicht der Fall. Domaintools nennt die, schon vom Umfragenscout-Spam bekannte, 3Cats Media Corporation aus Belize als Eigentümer. Eine Suche bei Google zu 3Cats Media, Umfragenscout oder Reisetester offenbart schnell den Geschäftszweck dieser Firma.

Wie bei Umfragenscout wird auch bei Reisetester eine jährliche “Teilnahmegebühr” für die Eintragung auf der Webseite erhoben. Auf der Startseite wird momentan nicht darauf hingewiesen, sodass die Kosten für die meisten Besucher sicher überraschend in Rechnung gestellt werden.

Screenshot der Reisetester-Webseite

Erst bei den “Häufig gestellten Fragen” wird deutlich, dass Reisetester für 89 Euro jährlich “3 x 3 Übernachtungen in Hotels Ihrer Wahl” verspricht. In der E-Mail von Stephanie Rosler ist von den Gebühren allerdings keine Rede:

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Spam: Nebenverdienst mit Umfragenscout

Eine Frau greift gierig nach 50 Euro Scheinen Geworben wird mit verlockenden Gehaltsangeboten wie “1.000 Euro monatlicher Nebenverdienst”. Ziel ist aber lediglich den ahnungslosen Empfängern eine Jahresgebühr von 99 Euro abzuluchsen! In der letzten Spam-Mail versprach die Firma Milton Organics Limited aus Zypern man könne ganz einfach mit Online-Banking und Überweisungen 1000 Euro pro Woche verdienen, nun sind es zwar nur 1000 Euro pro Monat, aber dafür muss man angeblich auch nur eine Stunde pro Woche ein paar Umfragen beantworten. “Stephanie Rosler” vom “Nebenverdienst-Team” hat mir diesen Hinweis unaufgefordert zugeschickt. Das in der Spam-Mail verlinkte Impressum verweist allerdings auf die “3Cats Media Corp.” aus Belize. Mit knapp 23.000 km² ist Belize übrigens fast ebensogroß wie unser Bundesland Hessen, liegt aber zwischen Mexiko und Guatemala. ;-)

Aber genug aus Zentralamerika, hier der vollständige Text der E-Mail:

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Telefonsex über TRC Telemedia oder MC Multimedia?

Angeblich hatte jemand über ihren Anschluss Telefonsex und jetzt flattert eine Mahnung der TRC Multimedia AG oder “MC Multimedia” über 60, 75 oder gar 190 Euro ins Haus? Kein Grund zur Beunruhigung oder voreiliger Panik!

Wie so oft basiert das dahinterstehende Geschäftsmodell auf der Angst und Unwissenheit der Verbraucher. Selbstverständlich möchte kein vernünftiger Mensch eine Mahnung oder gar einen SCHUFA-Eintrag riskieren, aber in solchen Fällen sind die Befürchtungen meist völlig unbegründet. Als erstes sollte man mit Hilfe des Einzelverbindungsnachweises überprüfen, ob die im Anschreiben angegebenen Rufnummern überhaupt gewählt wurden. Höchstwahrscheinlich wird dies nicht der Fall sein und man kann zurückschreiben, dass es an einem wirksamen Vertragsabschluss mangelt und Beweise für die angebliche Nutzung der Telefonsex-Dienstleistung fordern. Weitere Drohungen mit Zwangsvollstreckungen, Klagen, Strafanzeigen oder SCHUFA-Einträgen kann man getrost ignorieren. Bisher sind noch keine Fälle bekannt, in denen diese Unternehmen wirklich bis vor Gericht gegangen sind. Die Betreiber wissen genausogut wie die Verbraucherzentralen, dass ihre Forderungen einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten würden!

Firmen wie die TRC Multimedia AG oder MC Multimedia bauen darauf, dass sich viele Menschen irgendwann einschüchtern lassen und einfach bezahlen, um die lästige Sache zu beenden. Wenn sich keine stichhaltigen Beweise für angebliche Anmeldungen oder Nutzungen irgendwelcher Dienstleistungen liefern lassen, lautet die wichtigste Regel also: Nicht nachgeben!

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Die im Video angesprochene Sammlung der kuriosesten Inkasso-Briefe findet sich bei Computerbetrug.de

Auch dort wird abermals darauf hingewiesen, dass man sich nicht voreilig von Anwälten oder Inkassofirmen einschüchtern lassen sollte!

Eine weitere Warnung findet sich beim Senioren-Kompass, denn gerade ältere Menschen sind teilweise etwas unbeholfen wenn es um Technik und Telekommunikation geht und lassen sich deshalb leider oft einfacher einschüchtern und zur Zahlung bewegen.

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Vorsicht vor dem Nachbarn

Die Einladung zur Nachbarschaft per E-Mail kann ganz schnell böse Folgen haben. Spätestens wenn die erste Rechnung im Briefkasten liegt, wünscht man sich lieber nie etwas von seinen neuen “Nachbarn” gehört zu haben. Selbst wenn der Nachbar eine Nachbarin ist, die Lena heißt und exklusiv in das Nachbarschafts-Netzwerk einlädt, sollte man skeptisch bleiben.

Einladung deines Nachbars, deiner Nachbarin
Exklusiv für den Nutzer der eMail:

Du wurdest von der in der Betreffzeile erwähnten Person in das
Nachbarschafts-Netzwerk eingeladen!

Du findest im Nachbarschafts-Netz viele deiner Nachbarn wieder und
kannst diese direkt in deine Freundesliste aufnehmen.
Finde nette Leute in deinr Umgebung mit genau deinen Interessen durch
unsere wissenschaftliche Matchingfunktion.

Nachdem erst “nur” E-Mails von Nachbarschafts-Netz, Nachbarn24, Nachbarschaftspost und wie sie alle heißen, verschickt wurden, wird nun auch Zuhause angerufen. Angeblich gibt es wichtige Nachrichten vom Nachbarn, die beispielsweise auf www.nachbarschaftspost.com mit einem Code abgerufen werden können. Auch ich habe schon mehrere dieser Nachrichten auf der Mailbox vorgefunden, aber immer sofort gelöscht. Mittlerweile bin ich richtig genervt, da heute schon wieder ein Anruf dieser Art hier ankam:

Für Sie liegt eine wichtige Nachricht Ihres Nachbarn bereit. Um die Nachricht abzurufen, gehen Sie bitte auf unser Internetportal und geben Sie Ihren persönlichen Code ein.
Bitte notieren Sie: www.nachbarschaftspost.com

Natürlich gibt es keine Nachricht, die E-Mails und Anrufe dienen nur dem Zweck möglichst viele Leute zur Anmeldung zu locken! Die Mitgliedschaft auf diesen Seiten ist nämlich an ein Abonnement gekoppelt und kostet über die Laufzeit von zwei Jahren richtig Geld… Bei 9 Euro Monatsgebühr kommen insgesamt Kosten von 216 Euro auf die Mitglieder zu! Allerdings ist mittlerweile überall zu lesen, dass diese Kosten und Gebühren nicht gezahlt werden müssen, da es sich bei diesen Nachbarschaftsdiensten um Angebote der sogenannten “Nutzlosbranche” handelt. Das gesamte Geschäftsmodell besteht nur darin, Webseiten mit versteckten Abos und Vertragsfallen zu erstellen und dann die Angst der Verbraucher zu nutzen, um über Mahnungen und Inkasso-Briefe abzukassieren.

Inzwischen gab es auch bei verschiedenen Fernsehsender Berichten über Nachbarschaftspost und Nachbarschaft24:

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Fazit: Gleich löschen, nicht anmelden und nicht weiter beachten!

Hier passend zum Thema noch eine Sammlung der kuriosesten Inkasso-Briefe. Was zu tun ist, wenn man sich angemeldet hat, erfährt man ebenfalls bei computerbetrug.de.

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