Okt23
Schlechte Beratung in Mobilfunkläden
Wie es heutzutage wohl in fast allen Geschäften (und Banken) zu erwarten ist, hat eine Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag von n-tv ergeben, dass auch die Beratung in Mobilfunkläden nicht das Gelbe von Ei ist. In dem Bericht auf inside-handy ist dazu zu lesen, dass die Verkäufer den Kunden meist Tarife empfohlen hätten, die viel zu teuer waren. In ganz krassen Fällen sogar doppelt so teuer, wie das für den Kunden eigentlich optimale Produkt…
Komischerweise denken viele Leute immer noch, dass Verkäufer und Bankberater dazu da sind, den Kunden optimal und objektiv zu beraten. Dabei sagt das Wort Verkäufer eigentlich schon, dass die wirklich Absicht hinter der Beratung der Verkauf von Waren ist. Je teurer diese sind, desto größer der Gewinn für den Verkäufer/das Geschäft/den Arbeitgeber.
Erfreulich ist, dass wenigstens die gestesteten Shops von o2 durch freundliche Mitarbeiter und gutem “Shop-Ambiente” auffiel. In netter Atmosphäre lässt es sich doch gleich viel besser Geld ausgeben!
Bei E-Plus müssen die Kunden anscheinend am kürzesten Warten und bekommen die im Vergleich am kompetenteste Beratung. Wer dagegen Wert auf ein gutes Angebot an Handys und Zubehör legt, sollte zu Vodafone gehen (oder im Internet einkaufen)…
Für mich wenig überraschen: Mobilcom Debitel und The Phone House landeten in dem Test auf den letzten Plätzen! Die Erfahrungsberichte die man zu diesen beiden Anbietern im Internet findet, sprechen Bände…
Zum Schluss noch ein trauriges, aber zugleich lustiges Zitat von Markus Hamer, dem Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts: “Die Mitarbeiter analysierten häufig nicht intensiv genug die individuellen Kundenbedürfnisse. Die Telefongewohnheiten wurden mitunter gar nicht erfragt.” Oh Wunder, oh Wunder…
Foto: © erysipel/PIXELIO
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