Alle Beiträge aus der Kategorie 'Kurios'

McDonalds Gutscheine per SMS

McDonalds Lokal in Dortmund McDonalds hat ein neues Kundenbindungsprogramm getestet und Gutscheine per SMS verschickt, zum Beispiel zwei 2 Big Mac für nur 3,10 Euro. Im Fachjargon nennt sich das “Mobile-Couponing” und ist eine Kampagne von von 12 Snap.

Die Anmeldung zum Programm erfolgte über die Einsendung von Keywords, die man anscheinend auf Flyern und Plakaten fand. Daraufhin erhielten die Kunden eine digitale Clubkarte für die “McDonald‘s SMS Lounge”. Diese “Clubkarte” wurde dann zwei Mal im Monat mit neuen Gutscheinen aufgeladen, die in bestimmten Restaurants über Scannerterminals eingelöst werden konnten.

Die Idee finde ich auf jeden Fall klasse, aber die Aktion ist völlig an mir vorbeigegangen. Mir fällt aber gerade ein, dass es wahrscheinlich meinem Aufenthalt in China lag… Start war nämlich schon im Juli 2007. Laut ONEtoONE haben sich über 10.000 Kunden an der Aktion beteiligt und 74% haben ihre Gutscheine auch tatsächlich in den Filialen von McDonalds eingelöst.

Lesezeichen anlegen Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Yigg
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • LinkArena
  • Technorati
  • StumbleUpon
  • Google
  • Live
  • YahooMyWeb
  • Wikio
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

Jetzt kommentieren »Kurios

Yigg tritt mit Redesign voll ins Fettnäpfchen

Screenshot der neuen Yigg-Webseite Das Social-News-Portal yigg.de hat kürzlich sein Design überarbeitet und damit einen Proteststurm der Nutzer ausgelöst! Unzählige Blogger haben entrüstete Beiträge geschrieben und selbst auf der Startseite von Yigg findet man außer einer einzigen positiven Meinung nur negative Schlagzeilen: “Altes YiGG, oder wir sind weg”und “Yigg mit neuer Optik und verärgerten Usern” sind da noch zurückhaltend formuliert.

Eine besonders kreative Erklärung für das neue Design liefert allerdings “grobekelle”. Er stellt die These auf, dass das schlechte Design nur ein genialer Linkbait von Yigg ist. Seine Hoffnung, dass Yigg schon bald mit der endgültigen, hübscheren Version überrascht, wenn genug Backlinks aus der deutschen Blogosphäre zusammengekommen sind, teilen wahrscheinlich viele andere Blogger. Ich persönlich glaube nicht daran und finde Infopirat.com immer attraktiver.

Peer Wandiger hat sich die Mühe gemacht und alle Fehler analysiert, die zu diesem Desaster geführt haben. Wenn man bei Deutsche-Startups und Frank Helmschrott liest, dass Yigg angeblich mehrere hundertausend Euro Risikokapital bekommen hat, ist das Resultat des Redesigns wirklich beschämend. Die Software- und Usability-Fehler setzen der ganzen Misere schlussendlich noch die Krone auf.

Dabei hätte ein simpler Beta-Test mit den aktivsten Nutzern der Community sicher großen Schaden verhindern können. Anscheinend ist es auch bei “Web 2.0″-Unternehmen wie Yigg noch nicht bis zu den Entscheidern vorgedrungen, dass Nutzer eingebunden werden wollen und man so zusätzlich die Resultate verbessern und peinliche Fauxpas vermeiden kann.

Lesezeichen anlegen Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Yigg
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • LinkArena
  • Technorati
  • StumbleUpon
  • Google
  • Live
  • YahooMyWeb
  • Wikio
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

Jetzt kommentieren »Kurios

Band verkauft mehr Musik über die Xbox als bei iTunes

Ich habe zwar noch nie etwas von “Mötley Crüe” gehört, aber diese Rockband verkauft seit neuestem ihre Songs fast 5 mal häufiger über die Spielekonsole Xbox als über iTunes! Diese hohen Verkaufszahlen kommen zustande, weil man in Xbox-Spielen wie Grand Theft Auto IV direkt von der Xbox aus Musik kaufen kann. Bei den Spielen “Rock Band” und “Guitar Hero” ist die Musik Spielzweck und kann deshalb auch nur im Spiel selbst genutzt werden. Die Entwickler von GTA 4, Rockstar Games, haben sich jedoch ein cooles Feature ausgedacht mit dem man die Musik des Spiel-Soundtracks auch für seinen Mp3-Player kaufen kann:

Wenn man ein gutes Lied hört, kann man über das Handy seiner Spielfigur eine bestimmte Nummer anrufen und bekommt eine SMS mit dem Interpreten und Titel des Songs zugeschickt. Gleichzeitig wird, falls man beim Rockstar Games Social Club angemeldet ist, außerhalb des Spiels auch eine E-Mail mit einem Link zum Kauf des Songs bei Amazon verschickt. Ziemlich genial, oder?

Der Soundtrack von Grand Theft Auto 4 umfasst 150 Songs, die von den Entwicklern “handverlesen” ausgesucht worden sind. Besonders erfreulich ist, dass die Titel ohne DRM-Kopierschutz ausgeliefert werden, also nach dem Kauf auch wirklich auf jeden Gerät abgespielt werden können.

Techcrunch berichtet aufgrund einer Meldung von Reuters, dass Mötley Crüe allein in der ersten Woche nach Veröffentlichung 47.000 Käufer über die Xbox gefunden hat, während es über iTunes und andere Webshops nur 10.000 waren.

Lesezeichen anlegen Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Yigg
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • LinkArena
  • Technorati
  • StumbleUpon
  • Google
  • Live
  • YahooMyWeb
  • Wikio
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

1 Kommentar »Kurios

Merkel Podcast gegen Raubkopien

In der neusten Folge des Podcasts unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel geht es um “illegale Raubkopien aus dem Internet“, denn gestern war “Tag des geistigen Eigentums”. Anlass für ihre “Videobotschaft” war anscheinend ein offener Brief von über 200 “prominenten” Künstlern, unter anderem haben Tokio Hotel, Herbert Grönemeyer, Thomas Quasthoff, Bernd Eichinger und Til Schweiger unterzeichnet. Über die restlichen 195 prominenten Künstler erfährt man in der Meldung der Tagesschau leider nichts.

Angela Merkel zeigte jedenfalls Verständnis für die Bitte, “den Schutz kultureller Produkte in der digitalen Welt zur Chefsache zu machen”. Es wurde abermals hervorgehoben, dass Raubkopien kein Kavaliersdelikt sind. Allerdings stellt sich die Frage, ob Frau Merkel wirklich verstanden hat wobei es beim Herunterladen von illegalen Raubkopien eigentlich geht. Ab Minute 2:26 tut sie nämlich folgendes kund:

Bestimmte Dinge können wir national alleine nicht lösen. Deshalb müssen wir dies im internationalen Rahmen machen, denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, vor der nationale Grenzen nicht schützen können.

Die gesamte Rede ist hier nachzulesen. Ich will keinesfalls auf Kleinigkeiten herumreiten, aber Computer kann und wird man nicht herunterladen können und deshalb hätte ich so eine Aussage nie in einer Videobotschaft der Bundeskanzlerin stehengelassen oder überhaupt erst veröffentlicht. Angesichts der Meldungen über Kosten im fünfstelligen Bereich pro Folge, dürfte man eigentlich erwarten, dass Frau Merkel kompetente Berater zur Seite stehen, die Pannen dieser Art verhindern könnten.

Zum Schluss aber noch etwas Erfreuliches: Laut der Tagesschau wird die Forderung der Künstler ebenfalls vom Bundesverband Musikindustrie, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Gema unterstützt. Erstaunlicherweise verweisen die eben genannten auf Initiativen in Frankreich und England, wo Internetnutzer zuerst Warnhinweise bekommen, wenn sie durch Urheberrechtsverletzungen auffallen. Falls die Warnungen nicht beachtet werden, ist die nächste Maßnahme eine befristete Sperre des Internetanschlusses. Falls das tatsächlich so besteht und gehandhabt wird, finde ich dies wirklich sehr gut und viel vernünftiger als das Vorgehen hier in Deutschland.

Lesezeichen anlegen Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Yigg
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • LinkArena
  • Technorati
  • StumbleUpon
  • Google
  • Live
  • YahooMyWeb
  • Wikio
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

11 Kommentare »Kurios

Yahoo nur für Arme, Reiche nutzen Google!?

Google-Nutzer reicher als Yahoo-Nutzer?Die Aussage “Arme nutzen Yahoo, Reiche Google” liest sich erst einmal sehr krass, aber wenn man die Hintergründe kennt, relativiert sich das ganze sehr schnell. Hier also die Erklärung, warum die einkommensschwachen Bürger angeblich eher mit Yahoo suchen:

Laut einer Studie von Hitwise wird Yahoo von jüngeren Surfern stärker genutzt als Google, so weit, so gut und so unspektakulär. Heather Hopkins hat die reinen Altersdaten aber nochmals gegen “Lifestyle”-Daten gecheckt und grafisch dargestellt. Je größer die Punkte/Kreise auf den Achsen des kartesischen Koordinatensystems, desto größer die Tendenz (!), dass die Surfer mehr als 500 US$ (!) online ausgegeben haben…

Die grafische Darstellung ist, vereinfacht gesagt, ein Quadrat, welches in vier Teile/kleine Quadrate unterteilt ist. Unten rechts (x-Achse) sind die Google-Nutzer abgebildet, oben links (y-Achse) die Yahoo-Nutzer. Im vierten Quadranten des Koordinatensystems (unten rechts) finden sich also Gruppen, die bevorzugt Google nutzen, wie zum Beispiel die “wohlhabenden Vorstädter” (affluent suburbia) oder die “vornehmen Amerikaner” (upscale America). Die Kreise sind ziemlich groß, entsprechend der Wahrscheinlichkeit, dass diese Nutzer schon mal für 500 US-Doller und mehr online eingekauft haben.

Im zweiten Quadranten (links oben) dagegen, der die Yahoo-Nutzer repräsentiert, fallen hauptsächlich drei kleinere Kreise ins Auge, die die “sich abmühenden Gesellschaften” (struggling societies), die “(Fabrik-)Arbeiter” (blue collar backbone) und die “abgeschiedenen Amerikaner” (remote America) darstellen…

Techcrunch.com hat diese Studie aufgegriffen und mit ähnlichem Titel veröffentlicht (Poor People More Likely Use Yahoo, Those Better Off To Use Google). Der Autor, Duncan Riley, hat am Ende des Beitrags das scherzhaft gemeinte Statement abgegeben, dass sich mit dieser Studie wohl das Rätsel um Yahoo erklären lässt.

Obwohl Yahoo bei der Suche nur die weit abgeschlagene Nummer zwei ist, muss sich Google beim Traffic dennoch geschlagen geben. Normalerweise könnte man ja annehmen, dass Yahoo aus diesem Grund trotzdem ähnliche Ergebnisse bringt (ähnlich gut konvertiert) wie Google, was aber nicht der Fall ist. Duncan Riley ließ sich nun dazu hinreißen, dies mit der Studie zu verknüpfen und schrieb, dass die schlechteren Erträge von Yahoo-Traffic wohl auf die ärmeren Nutzer zurückzuführen wären

Der erste Kommentar fiel auch gleich entsprechend extrem aus:

Yahoo = trailer trash

(Übersetzung: trailer trash [sl.] = Abschaum)

Klar, dass das nicht lange gut gehen konnte und sich auch einige Leute finden würden, die sich von dieser Studie und den bisher getroffenen Aussagen angegriffen fühlen würden…

irresponsible journalism used to get people fired…techcrunch is getting more and more like fuckedcompany in the day…a complete waste of braincells.

Inzwischen gibt es ein Update zum Beitrag in dem klar gestellt wird, dass die Zahlen der Studie selbstverständlich nicht absolut sind und natürlich auch Reiche Yahoo nutzen und umgekehrt. Duncan Riley schreibt, dass er mit der Analyse der Studie und der Zahlen niemanden diskriminieren wollte, sondern lediglich die Daten nutzen wollte, um Märkte besser zu verstehen.

All data is good if it helps us understand markets and in this case the user base on two of the largest internet companies there is.

Meiner Meinung nach wird sofort deutlich, dass die Studie nicht aussagekräftig sein kann, wenn man bei Hitwise liest, dass es lediglich um Tendenzen in bestimmten Gruppen geht, 500 oder mehr US-Dollar beim Online-Shopping ausgegeben zu haben. Natürlich ruft es ein komisches Gefühl hervor wenn man liest, dass Yahoo eher von armen Menschen genutzt wird und Google von Reichen. Der erste Impuls veranlasst einen normalerweise seine Gewohnheiten und Vorlieben zu überdenken und wenn man zu den, so unfreundlich und ausdrücklich als “arm” im negativen Sinne, bezeichneten Yahoo-Nutzern zählt, ärgert einen das selbstverständlich.

In den Kommentaren bei Techchrunch wurden die Daten auch noch nach Kreativität und Technikbegeisterung der Nutzer auszulegen versucht. Was meint ihr dazu? Kann man eine so große Anzahl von Nutzern überhaupt in bestimmte Kategorien einordnen? Ich würde sagen, der große graue Kreis im ersten Quadranten (bedeutet sowohl Google- als auch Yahoo-Nutzung) mit der Bezeichnung “unterschiedliche Lebensstile” (varying lifestyles) spricht Bände…

Lesezeichen anlegen Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Yigg
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • LinkArena
  • Technorati
  • StumbleUpon
  • Google
  • Live
  • YahooMyWeb
  • Wikio
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

1 Kommentar »Internet, Kurios

VIP Nummer 0172/3456789 wird bei eBay angeboten

Bei eBay kann aktuell auf eine sehr interessante VIP Handynummer geboten werden, die Auktion läuft noch bis 12:30 Uhr am 30.07. Angeboten wird eine Vodafone CallYa-Karte mit der Rufnummer 0172 3546789

Das aktuelle Gebot liegt drei Tage vor Auktionsende schon bei 2.720 Euro, ein stolzer Preis für eine Handynummer. In letzter Zeit werden aber immer öfter spezielle “VIP”-Nummern angeboten und auch gekauft. In Telekommunikationsforen häufen sich Anfragen wie “Wie viel ist 01XX/XXXXX wert?”. Es gibt sogar Agenturen, die sich auf den An- und Verkauf von Handynummer spezialisiert haben.

Bei 81 Geboten und noch 3 Tagen Laufzeit ist zu erwarten, dass der Preis der Nummer 0172 3546789 noch stark steigen wird. In der Vergangenheit wurden für deutliche uninteressantere Nummern ebenfalls sehr hohe Preise gezahlt. Der Verkäufer hat noch eine andere Nummer als Sofortkauf im Angebot, 01520 4888888, für die er auch schon 1.222,22 Euro haben will. Es gibt bereits 4 Preisvorschläge, die aber wohl alle zu niedrig waren und abgelehnt wurden. Ich persönlich finde Nummern mit vielen gleichen Ziffern, aber auch schwieriger zu merken, als Ziffernfolgen oder Ziffernkombinationen. Von diesem Gesichtspunkt aus, ist 01723456789 wirklich optimal!

Lesezeichen anlegen Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Yigg
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • LinkArena
  • Technorati
  • StumbleUpon
  • Google
  • Live
  • YahooMyWeb
  • Wikio
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

6 Kommentare »Kurios, Online-Auktionen

Spam mit Google Alerts

Laut Digital Inspiration können Spammer den Google Alerts-Service zum ungehinderten Versand von Spam-Mails an Google Mail-Nutzer missbrauchen. Da alle E-Mails des Google Alerts-Services von der Adresse “googlealerts-noreply@google.com” kommen, werden sie von Google Mail nicht als Spam markiert. Es ist sogar möglich Links in den Text zu integrieren und auch die einschlägigen Keywords (meist Arzneimittel für das männliche Geschlecht) passieren den Spam-Filter ungehindert.Google Alerts Webseite

Allerdings ist die Methode sehr aufwendig und wohl kaum dazu geeignet, in kurzer Zeit viele Spam-Messages an unterschiedliche Empfänger zu versenden. Die Nachrichten müssen auf der Google Alerts Seite in das Suchbegriff-Feld eingegeben werden, hier sind bis zu 256 Zeichen möglich. Daraufhin bekommt der Empfänger eine E-Mail mit der Frage, ob er demnächst tatsächlich Alerts zu dem Thema aus dem Suchbegriff-Feld erhalten will.

Wohl eher lustig als gefährlich…

Lesezeichen anlegen Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Yigg
  • Webnews.de
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • LinkArena
  • Technorati
  • StumbleUpon
  • Google
  • Live
  • YahooMyWeb
  • Wikio
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

Jetzt kommentieren »Kurios