Jan05
Twitter nützlich für einen Job im Marketing?
In dem Artikel “Einstellungsvoraussetzung 250 Follower” auf FAZ.net ist zu lesen, dass das US-Unternehmen Best Buy (Händler für Unterhaltungselektronik) bei einem Jobgesuch für einen Marketing-Experten, als Einstellungsvoraussetzung mindestens 250 Twitter-Follower von den Kandidaten erwartet.
Neben den anderen geforderten Qualifikationen wie Universitätsabschluss und mehreren Jahren Führungserfahrung klingt das erst mal sehr kurios. Wer sich zudem bereits etwas mit dem Online-Kurzmitteilungsdienst beschäftigt hat weiß, dass diese Zahl recht einfach erreicht werden kann. Anscheinend hat Best Buy einen Marketing-Experten für neue Medien dringend nötig, andererseits kann es aber auch als schlichte Versicherung gesehen werden, dass die Bewerber schon eigene Erfahrungen mit Twitter gesammelt haben. Mit Buzz-Words wie “Viral-Marketing” und “Social-Media-Optimization” um sich werfen ist einfach, funktionierende Konzepte in die Praxis umzusetzen, dagegen ungleich schwerer.
Ein weiterer Artikel zum Thema “Job und Twitter” auf Focus Online beschäftigt sich dagegen eher damit, wie man Twitter und soziale Netzwerke dafür nutzen kann, sich für Personalverantwortliche möglichst positiv darzustellen. Nutzt man Twitter, Xing, Facebook, usw. gezielt um das richtige Image aufzubauen, sorgt das schon mal für ein paar beeinflussbare Ergebnisse in den Suchmaschinen.
Dass Personaler die Namen von Bewerbern googeln, sollte mittlerweile jedem Internetnutzer bekannt sein. Da Twitter und die anderen genannten Dienste ein gutes Standing bei Google haben, ist gesichert, dass die “eigene Darstellung” weit oben in den Ergebnissen erscheint. So kann man weniger positive Inhalte verdrängen und einfacher an der gewünschten Online-Identität arbeiten.
Bewerber, die diese Strategie des Eigen-Marketings verfolgen, dürften es bei Best Buy leicht haben!
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