Archiv für Juli, 2008

Musik hören, teilen und hinzufügen - Last.fm

Die Beta-Version von Last.fm Last.fm bezeichnet sich selbst als “das größte soziale Musiknetzwerk” und ist in letzter Zeit nicht mehr aus meinem (Musik-)Alltag wegzudenken.

Was kann Last.fm?

Aufgrund der eigenen Hörgewohnheiten und Vorlieben bekommt man neue Musik vorgeschlagen und wird auf Veranstaltungen sowie Leute mit ähnlichem Geschmack aufmerksam gemacht.

Den eigenen Musikgeschmack lernt Last.fm über eine Software kennen, die auf dem Computer oder Mp3-Player abgespielte Musik “scrobbelt”, also die Informationen über Interpret, Titel und Album ausliest und in der Datenbank speichert. Bei den Wörtern “Auslesen”, “Datenbank” und “Speichern” wird man als Deutscher meist sofort hellhörig und denkt sich: “Ohje, lieber nicht, da werde ich ja zum gläsernen Nutzer. Wer weiß wer die Informationen noch alles benutzt. Nachher gibt es noch eine Abmahnung, weil ich eine Mp3 nicht rechtmäßig erworben habe. Nein nein, das lasse ich mal lieber!”…

Ehrlich gesagt dachte ich ganz genauso, als ich das erste mal von Last.fm gehört und mir die Webseite angeschaut habe. Dann habe ich aber immer öfter positive Erfahrungsberichte gelesen und mir daraufhin nochmal die Datenschutzbestimmungen zu Gemüte geführt:

Wie wird meine Privatsphäre geschützt?

  • Wir zeigen keinerlei E-Mail-Adressen an, es kann also niemand eine Verbindung von deinem Benutzernamen zu deiner E-Mail-Adresse herstellen oder diese für Spam verwenden.
  • Audioscrobbler-Plugins übertragen nur den Titel eines Liedes/Künstlers/Albums - nicht den Dateinamen oder die Dateiart. Das bedeutet, dass wir nicht erkennen können, ob deine Musik von einer Original-CD oder einer MP3-Datei stammt.
  • Wir wechseln regelmäßig die Logs unserer Webserver und löschen diese, nachdem wir die anonymen Statistiken daraus entnommen haben.
  • Unser Protokoll ist dokumentiert, und unsere Player-Software ist Open Source.

Dadurch waren meine Bedenken schon insoweit besänftigt, als ich dass ich die Last.fm Software zumindest mal ausprobiert habe. Nachdem die ersten Lieder “gescrobbelt” waren, gab es auch schon ein paar Empfehlungen für andere Interpreten, die mir aufgrund meines Geschmacks ebenfalls gefallen könnten. Diese Funktion ist sicher ganz nett und wenn man gerne auf Konzerte geht, sind die Hinweise auf in der Nähe des Wohnortes stattfindende Veranstaltungen auch toll, aber mir hat es letztendlich vor allem das Premium-Abonnement angetan!

Mit dem Last.fm Premium-Abonnement kann man (fast) seine gesamte Musik von überall im Browser hören. Man gibt den gewünschten Interpreten, eine Musikrichtung oder einfach bestimmte Stichwörter, wie zum Beispiel “gute Laune” ein, und los geht’s!

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Wieder kostenlose Simkarten bei o2

Bei o2 gibt es wieder o2 Loop Freikarten, sprich kostenlose Prepaidkarten mit 1 Euro Startguthaben. Anders als bei Tchibo ist auch die Lieferung kostenlos und es können zwei Simkarten auf einmal bestellt werden.

Kostenlose Simkarten von o2

Wie man auf der Grafik sieht, sollen die Besteller der kostenlosen Prepaidkarten dazu ermuntert werden, auch Guthaben aufzuladen. Wer die Freikarte mit 30 Euro auflädt, bekommt 500 SMS kostenlos als Bonus dazu! Die Aufladung der Simkarte sollte allerdings innerhalb eines Monats erfolgen, da sonst das Startguthaben verfällt. Mit der ersten Aufladung verlängert sich die Gültigkeit um einen Monat und erst bei der zweiten Aufladung um weitere sechs Monate.

Interessant ist, dass man pro Monat bis zu 1.000 Frei-SMS bekommen kann. Allerdings stehen diese auch nur für einen Monat zur Verfügung und verfallen anschließend.

Die Gebühren von o2 Loop Prepaid können sich eigentlich sehen lassen. Im Basic Tarif kostet die Gesprächsminute 15 Cent in alle deutschen Netze, abgerechnet wird aber im Minutentakt und nicht Sekundengenau. SMS kosten 19 Cent.

Insgesamt sicher eine nette Aktion um o2 Loop mal auszuprobieren. Ich persönlich bevorzuge jedoch den Genion S-Tarif, dieser ist ebenfalls kostenlos (keine Grundgebühr und kein Mindestumsatz), aber man bekommt eine Homezone mit eigener Festnetznummer! So ist man günstig erreichbar, kann selbst für 3 Cent ins Festnetz telefonieren und bekommt bessere Konditionen. ;-)

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Stephanie Rosler nervt mit Spam-Mails

Computer wird mit Spam überflutet Letzte Woche war es Werbung für Umfragenscout, nun geht es um das nicht unbedingt viel seriösere Projekt Reisetester.com. Doch egal um was es sich genau dreht, die nervigen Spam-Mails haben eines gemeinsam: Alle kommen von der ominösen Stephanie Rosler von hierweiter.com.

Eine direkte Eingabe der Adresse hierweiter.com führt nur zu einer weißen Seite ohne Inhalt. Möchte man erfahren, wer hinter den vielen unerwünschten Mails steckt, startet man am besten eine Whois-Abfrage. Normalerweise lässt sich dadurch schnell herausfinden, wer eine bestimmte Domain registriert hat und wo sie gehostet ist. Bei .com Domains lassen sich diese Registrierungsinformationen auch maskieren, aber das ist bei hierweiter.com nicht der Fall. Domaintools nennt die, schon vom Umfragenscout-Spam bekannte, 3Cats Media Corporation aus Belize als Eigentümer. Eine Suche bei Google zu 3Cats Media, Umfragenscout oder Reisetester offenbart schnell den Geschäftszweck dieser Firma.

Wie bei Umfragenscout wird auch bei Reisetester eine jährliche “Teilnahmegebühr” für die Eintragung auf der Webseite erhoben. Auf der Startseite wird momentan nicht darauf hingewiesen, sodass die Kosten für die meisten Besucher sicher überraschend in Rechnung gestellt werden.

Screenshot der Reisetester-Webseite

Erst bei den “Häufig gestellten Fragen” wird deutlich, dass Reisetester für 89 Euro jährlich “3 x 3 Übernachtungen in Hotels Ihrer Wahl” verspricht. In der E-Mail von Stephanie Rosler ist von den Gebühren allerdings keine Rede:

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E-Plus Time & More Allin mit Inklusiveinheiten

Flyer von E-Plus zu Time & More Allin Vor zwei Tagen habe ich über das Time&More 1000 Angebot mit 300 Euro Auszahlung berichtet. Gestern fand ich dann noch einen Flyer von E-Plus im Briefkasten, der auf die neue Tarifvariante Time & More Allin aufmerksam macht.

Den Unterschied zu den bestehenden Time & More Paketen mit “Inklusivminuten” machen bei Allin die “Inklusiveinheiten” aus. Anders ausgedrückt: Eine Einheit entspricht sowohl einer Gesprächsminute als auch einer SMS.

Wie bei E-Plus üblich, gelten die Inklusiv-Einheiten und -Minuten in alle Netze. Der zweite Vorteil der E-Plus Inklusivpakete bleibt ebenfalls erhalten: Nicht genutzte Einheiten werden automatisch in den nächsten Monat übertragen!

Hier ein Überblick der buchbaren Pakete:

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Spam: Nebenverdienst mit Umfragenscout

Eine Frau greift gierig nach 50 Euro Scheinen Geworben wird mit verlockenden Gehaltsangeboten wie “1.000 Euro monatlicher Nebenverdienst”. Ziel ist aber lediglich den ahnungslosen Empfängern eine Jahresgebühr von 99 Euro abzuluchsen! In der letzten Spam-Mail versprach die Firma Milton Organics Limited aus Zypern man könne ganz einfach mit Online-Banking und Überweisungen 1000 Euro pro Woche verdienen, nun sind es zwar nur 1000 Euro pro Monat, aber dafür muss man angeblich auch nur eine Stunde pro Woche ein paar Umfragen beantworten. “Stephanie Rosler” vom “Nebenverdienst-Team” hat mir diesen Hinweis unaufgefordert zugeschickt. Das in der Spam-Mail verlinkte Impressum verweist allerdings auf die “3Cats Media Corp.” aus Belize. Mit knapp 23.000 km² ist Belize übrigens fast ebensogroß wie unser Bundesland Hessen, liegt aber zwischen Mexiko und Guatemala. ;-)

Aber genug aus Zentralamerika, hier der vollständige Text der E-Mail:

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CompuServe geht, Alice kommt

Webseite von CompuServe Der Internetanbieter CompuServe schließt Ende diesen Monats seine Pforten. Während der Online-Dienst in den neunziger Jahren noch eine bedeutende Rolle im Zugangsgeschäft gespielt und relativ große Bekanntheit genossen hat, begann nach 1998 der fortschreitende Abstieg. Mittlerweile ist CompuServe jüngeren Internetnutzern wahrscheinlich überhaupt nicht mehr bekannt.

Das Zugangsgeschäft wird zwar nur noch von wenigen genutzt, aber ungleich mehr Leute haben noch eine E-Mail-Adresse von CompuServe. Nun wurden sämtliche Kunden per Mail darüber informiert, dass alle Dienste von CompuServe eingestellt werden.

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UMTS Flatrate von MoobiCent wird günstiger

Logo vom UMTS-Flatrate Anbieter MoobiCent Schon in Mai habe ich die UMTS-Flatrate von MoobiCent kurz vorgestellt, nun wurde die monatliche Grundgebühr auf unter 30 Euro reduziert! Sämtliche Konditionen und Leistungen sind dabei gleich geblieben. Für 29,95 Euro bekommt man die mobileDSL flat mit 7,2 MBit/s Downloadgeschwindigkeit und kurzer Vertragslaufzeit von nur sechs Monaten.

Letzteres ist natürlich sehr erfreulich, weil Preissenkungen wie die jetzige dadurch schneller genutzt werden können. Bei einem Zweijahresvertrag ist man hingegen immer auf den guten Willen des Vertragspartners angewiesen, wobei ich noch nicht von vielen Fällen gehört habe, in denen die Preise auch zugunsten der Bestandskunden gesenkt wurden. Anscheinend liegt der Fokus bei vielen Mobilfunkanbietern immer noch auf der Aquirierung von Neukunden! Als lobenswerte Ausnahme fällt mir nur Simyo ein, bei denen sämtliche Preissenkungen sofort und ohne Ausnahmen für alle Kunden gelten.

Im Sektor “mobiles Internet” wird es jetzt auf jeden Fall interessant zu sehen, ob die anderen Anbieter nachziehen und ebenfalls die Preise senken. Bislang ist die Preissenkung von MoobiCent allerdings bis 31.08.2008 befristet.

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McDonalds Gutscheine per SMS

McDonalds Lokal in Dortmund McDonalds hat ein neues Kundenbindungsprogramm getestet und Gutscheine per SMS verschickt, zum Beispiel zwei 2 Big Mac für nur 3,10 Euro. Im Fachjargon nennt sich das “Mobile-Couponing” und ist eine Kampagne von von 12 Snap.

Die Anmeldung zum Programm erfolgte über die Einsendung von Keywords, die man anscheinend auf Flyern und Plakaten fand. Daraufhin erhielten die Kunden eine digitale Clubkarte für die “McDonald‘s SMS Lounge”. Diese “Clubkarte” wurde dann zwei Mal im Monat mit neuen Gutscheinen aufgeladen, die in bestimmten Restaurants über Scannerterminals eingelöst werden konnten.

Die Idee finde ich auf jeden Fall klasse, aber die Aktion ist völlig an mir vorbeigegangen. Mir fällt aber gerade ein, dass es wahrscheinlich meinem Aufenthalt in China lag… Start war nämlich schon im Juli 2007. Laut ONEtoONE haben sich über 10.000 Kunden an der Aktion beteiligt und 74% haben ihre Gutscheine auch tatsächlich in den Filialen von McDonalds eingelöst.

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Kostenlose Prepaidkarten bei Tchibo

Ein Tchibo Laden in England Tchibo ist schon lange nicht mehr einzig und allein auf Kaffeeröstung zu reduzieren. Bereits seit 1973 verkauft Tchibo auch Gebrauchsartikel und offeriert unter dem Motto “Jede Woche eine neue Welt” stetig neue Waren aus allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens. Der Einstieg in den Mobilfunkmarkt erfolgte schließlich 2004 in Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter O2.

Nun kann man auf der Tchibo-Webseite eine kostenlose Prepaidkarte mit 10 Euro Startguthaben bestellen. Das Guthaben ist allerdings nur bis 15.10.2008 gültig und es fallen Versandkosten von 4,95 Euro an. Kunden mit Versandkostenflatrate bekommen die Prepaidkarte natürlich völlig umsonst.

Tipp: Bislang können noch zwei Simkarten auf einmal bestellt werden und eventuell lassen sich mit dem Gutscheincode 120100 die Versandkosten sparen.

Tchibo unterscheidet zwischen Prepaid (vorab aufladen) und Komfort (nachträglich bezahlen). Auf der Detailseite zur Tchibo Simkarte finden sich die genauen Konditionen im Kleingedruckten.

Foto: flickr.com © ceiling
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BlackBerry Pearl 8100 bei 1&1 für 0 Euro

1&1 wird den meisten Leuten eher als Internetanbieter, beziehungsweise vor allem als DSL-Anbieter bekannt sein. Das Geschäftsfeld mobiles Internet liegt da jedoch nicht weit und so konnte man schon 2006 für 9,99 Euro im Monat in die mobile Internetwelt hineinschnuppern. Echte Mobilfunkfans und Profis rümpften angesichts des besseren Kinderspielzeugs namens 1&1 Pocket Web aber eher die Nase und mieden das Angebot. Die Reaktion seitens 1&1 erfolgte recht bald und so kann man schon seit längerem auch das HTC S710 oder den Palm Treo 500 bestellen.

BlackBerry Pearl 8100Ganz neu sind nun die Blackberrys zum Angebot hinzugekommen! In Verbindung mit den 1&1 Mobile Internet Flatrates gibt es beispielsweise den BlackBerry Pearl 8100 schon ab 0 Euro. Dieser Preis gilt mit der Internet- und Festnetz-Flatrate für 29,90 Euro im Monat. Wählt man nur die Internet-Flatrate für 9,99 Euro monatlich, kostet das Smartphone 99 Euro.

Auch der BlackBerry Curve 8310 ist seit neustem bei 1&1 erhältlich. Der größere Funktionsumfang macht sich natürlich im Preis bemerkbar. In Verbindung mit Internet- und Festnetz-Flat kostet der Curve 8310 mit 99 Euro etwas mehr als der Pearl. Wer zur reinen Internet-Flat greift, muss 299 Euro bezahlen. Ohne Vertrag kostet der Curve 8310 derzeit rund 360 Euro, allerdings sind die Geräte meist auf Simkarten eines bestimmten Netzbetreibers beschränkt.

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