iPhone3G seit heute auch in Deutschland erhältlich

Ein glücklicher Käufer des neuen iPhones Das neue iPhone3G wurde bereits am 09. Juni vorgestellt, doch die Deutschen Fans mussten bis heute warten, um es endlich kaufen zu können. In der Zwischenzeit gab es viele Diskussionen um das alleinige Verkaufsrecht von T-Mobile. Auch die Preispolitik wurde, trotz oder gerade wegen der Preissenkung, hier und da kräftig diskutiert und kritisiert.

Wer nicht in die Telekom-Shops gehen möchte, kann das iPhone3G auch bei Debitel, The Phonehouse, Medimax oder in den GRAVIS Stores kaufen. Somit ist das exklusive Verkaufsrecht schon etwas entschärft worden.

Zum Thema Preise kann man nur sagen, dass man als Erstkäufer des zweiten iPhones ganz gut wegkommt. In Verbindung mit dem Complete L Tarif kostet das iPhone3G 8GB bei 69 Euro Grundgebühr im Monat nur einen Euro. Enthalten sind dann schon 200 Inklusivminuten, 150 Frei-SMS, und 1000 MB Übertragungsvolumen. Für einen durchschnittlichen Nutzer sicher ein gutes Angebot.

Überhaupt wird die Diskussion um die Preise eher von den Besitzern des alten iPhones gelenkt, die sich natürlich über die niedrigeren Preise des neuen und besseren Modells aufregen, weil sie meist noch für ein Jahr ihren alten Vertrag nutzen müssen.

Eine Gruppe Neuseeländer wartet auf das iPhone3G Trotz der vielen kritischen Stimmen wurde das iPhone3G in anderen Ländern am jeweiligen Erscheinungsdatum nämlich ebenso freudig erwartet wie die erste Version. Ob in Neuseeland, Australien oder Japan, überall kampierten Leute auf der Straße um das iPhone3G gleich am Erscheinungstag zu kaufen.

Ich bezweifle zwar, dass das Zelte aufschlagen auch in Deutschland nötig ist, aber gestern wurden trotzdem Bedenken geäußert, ob genug iPhones in die Geschäfte geliefert wurden, um die Nachfrage ausreichend zu befriedigen. Laut dem verlinkten Golem-Artikel ist dies nicht der Fall und ein paar Kunden werden wohl vor leeren Regalen stehen. Einige sehen darin den Versuch von T-Mobile die Nachfrage durch “künstliche Verknappung” noch weiter zu steigern. Bislang sind in Deutschland aber noch keine “Sold-Out”-Schilder wie in Japan aufgetaucht:

Schild in einem japanischen Geschäft

Foto 1: flickr.com © Lone Black Rider - Foto 2: flickr.com © steveleggat
Foto 3: flickr.com © chris.jan

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