Jul10
Einladung für Dropbox erhalten
Dank Florian Blumeroth habe ich jetzt doch endlich eine Einladung für Dropbox bekommen und konnte schon einen ersten Blick auf die Software werfen. Mit der Anmeldung habe ich nun übrigens auch die Möglichkeit zehn Einladungen zu verschicken. Wer Dropbox selbst mal ausprobieren möchte, kann sich selbstverständlich gerne bei mir melden!
Das besondere an Dropbox ist die Möglichkeit gespeicherte Daten auf verschiedenen Computern völlig simpel zu synchronisieren. Der zweite Pluspunkt betrifft die Datensicherheit: Bei Dropbox können ältere Dateiversionen immer wieder hergestellt werden. Auch unbeabsichtigt gelöschte Dateien lassen sich retten. Allein diese beiden Punkte machen Dropbox für mich schon außerordentlich interessant, aber es kommt noch besser!
Die Entwickler legen nach eigenen Aussagen viel Wert auf reibunglose Performance. Alles soll schnell und unkompliziert vonstattengehen. Ein Interface ist insofern eigentlich gar nicht vorhanden, als dass die bekannten “Mechanismen” genutzt werden. Anders ausgedrückt: Alles was man in den Dropbox-Ordner zieht wird automatisch hochgeladen und synchronisiert. Es gibt keine komplizierte Software, man arbeitet einfach in der gewohnten Art und Weise. Die Dropbox-Magie geschieht unmerklich im Hintergrund.
Am besten versteht man es wohl durch das Dropbox-Video:
So einfach hätte sich bisher wohl niemand die Synchronisation zwischen Windows und Mac vorgestellt, oder?
Hier noch ein lustiges Detail aus dem Video. Der Entwickler zeigt, wie einfach man einen Link für öffentliche Dateien erstellen und diesen dann verschicken kann. Zur Demonstration verschickt er tatsächlich einen Link für ein Beispielbild an einen seiner Kontakte bei AIM. Dieser antwortet: “Why do you keep sending me this crap?” (Wieso schickst du mir die ganze Zeit so einen Müll?)

Zur tatsächlichen Performance und dem Alltagsnutzen kann ich derzeit natürlich noch nicht viel sagen. Über das Wochenende werde ich mir die Software von Dropbox aber definitiv genauer anschauen und auch die Synchronisationsfunktion fleissig testen.
Nicht zuletzt steht ja auch noch der Test von Wuala auf meinem Programm. Nachdem ich beim Vergleich der Speicherplatzanbieter meine Bedenken zur allgemeinen Datensicherheit bei Online-Speicher geäußert habe, hat mir Dominik von Wuala per Mail erklärt, dass bei ihnen sämtliche Daten auf dem Computer des Benutzers verschlüsselt werden und somit niemand außer dem Besitzer Zugriff darauf hat. Sicherlich ein großer Pluspunkt! Besonders spannend soll es dann noch diesen Sommer (Spätsommer oder wie?) werden, wenn keine Software mehr gebraucht wird und man direkt vom Internet auf seine Dateien zugreifen kann…
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