Archiv für April, 2008

Konzepte und Ziele beim Bloggen

In den letzten Tagen habe ich mir überlegt, wie ich mit diesem Blog weiter verfahren soll und was ich Verbessern könnte. Bislang hatte ich kein richtiges Konzept und beim Schreiben der Beiträge habe ich mich nur an die übergeordneten und relativ grob gefassten Themen “Computer, Internet, Mobilfunk und Handy” gehalten.

Die bisherigen Besucher kamen hauptsächlich über Suchmaschinen (81%) und haben einzelne, für sie interessante oder relevante Beiträge gelesen. Die Quote an neuen Besuchern lag ebenfalls über 80%, Feed-Abonnenten waren so gut wie gar nicht vorhanden (durchschnittlich unter 20). Diese Besucherstruktur liegt sicher hauptsächlich am fehlenden Konzept. Wenn nicht mal der Autor weiß, wo es hingeht, wie sollen sich dann regelmäßige Leser finden? ;-)

Von diesen Zahlen und Fakten ausgehend, habe ich durchdacht, was ich in Zukunft besser machen und wie ich das Blog interessanter gestalten könnte. Zugegeben, möglichst viele Besucher über Suchmaschinen zu bekommen war eigentlich, zumindest in einer Form, mein ursprüngliches Konzept und Ziel… Die ganze Geschichte und die eigentlichen Hintergründe dieses Blogs kann man seit heute auch auf der tollen neuen “About”-Seite nachlesen. Nun will ich aber weg von den Suchmaschinen und den Lesern, die nur einen Beitrag lesen, hin zu interessanten, thematisch zusammenhängenden Inhalten, bei denen es sich lohnt, öfter mal vorbeizuschauen!

Interessanterweise hat der ProBlogger Darren Rowse gerade eine ähnliche Frage beantwortet. Es ging darum, wie viele Themen ein Blog behandeln sollte. Logischerweise empfiehlt er sich auf ein Kernthema zu beschränken. Nicht alle Menschen teilen die selben Interessen und deshalb ist es schwierig eine konstante Leserschaft aufzubauen, wenn man, wie in meinem Fall, mal über Mobilfunk und mal über WordPress schreibt.

In Zukunft werde ich diesem Ratschlag also folgen und die Themen stärker voneinander abgrenzen. Alles was mit WordPress, Anleitungen und Hinweisen zum Bloggen etc. zu tun hat, bekommt nun einen ganz eigenen Bereich. Bisherige Beiträge zu diesem Themenbereich wurden hier ganz gerne gelesen, passen aber eben überhaupt nicht zu den Neuheiten und Fingerzeigen aus dem Mobilfunkbereich, die ich auch gerne mal veröffentliche.

Zwischenzeitlich hatte ich das Blog sogar für zwei Tage in “Mobilfunk News” umbenannt, um die besprochene Themenfokussierung zu verdeutlichen. Allerdings ging mir das doch etwas zu weit. Zielgruppen und Inhalte, wie von Marcel Bernet empfohlen, sind jetzt zwar neu definiert. Trotzdem habe ich nicht die Absicht mein Blog zu einem sterilen Zielgruppen-Blog zu machen, nur um eine maximale Leserschaft zu erreichen und möglichst viel Profit herauszuholen.

Ich werde hier weiter über alles berichten, was mich zu Computer, Internet, Mobilfunk und Handy interessiert! Deutlich fokussierter, aber sicher nicht “main-streamlined”! ;-)

Bevor ich den Spaß an der Sache verliere, weil ich mich für die Zielgruppe oder die AdSense-Einnahmen verbiege, würde ich wahrscheinlich eher ganz aufhören…

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1 Kommentar »Allgemein

Furchtbar schlechte Werbung oder “Das Rampenfest”

Ich bin ganz sicher kein Fachmann für Werbung, Marketing oder irgendetwas das entfernt damit zu tun hätte und bisher war Werbung auch kein großes Thema in diesem Blog, ABER ich liebe Autos von BMW! Aus diesem Grund muss ich heute einfach mal meinen Frust über die unbeholfenen Werbekampagnen von BMW ablassen.

Meiner Meinung nach ist es wirklich schade, dass die Marketingabteilung dieser Firma, die so großartige und faszinierende Autos baut, nicht nur so furchtbar schlechte Kampagnen zulässt, sondern wahrscheinlich auch noch viel Geld dafür bezahlt. Wer nicht weiß wovon ich schreibe wird sich fragen was dieser komische Blogger da faselt. Die hochbezahlten und hochqualifizierten Leute bei BMW werden schon wissen was sie tun…

Genau das dachte ich auch, als ich die ersten kritischen Beiträge zur PR-Kampagne für “BMW ConnectedDrive” gelesen habe. Wenn man sich aber das YouTube-Video anschaut, greift man sich wirklich an den Kopf und muss sich fragen wer das abgesegnet hat!

Die Kommentare der sonst ziemlich begeisterungsfähigen YouTube-Nutzer bei der englischsprachigen Version des Videos sagen schon ziemlich viel über die Qualität des Clips und den Einfallsreichtum der Werbeagentur aus…

Welcher Hirntote hat das denn geschrieben?

Wie schlecht ist das denn…

Tja, das fragt man sich wirklich. Zum Glück ist das Video nur 3:50 Minuten lang, so wird einem nicht allzu viel Zeit gestohlen. Selbst auf der Webseite der Internet World Business liest man: “Die dümmsten Spam-Werber des Jahres

Der Titel bezieht sich allerdings eher auf die noch unbeholfeneren “Bekanntmachungsversuche” des als “viral” geplanten Clips. Thomas Knüwer vom Handelsblatt beschreibt auf Indiskretion Ehrensache wie Brand PR in verschiedenen Blogs die Kommentarfunktion dazu genutzt hat, um ihre Pressemitteilung zu verbreiten.

Die “ConnectedDrive”-Aktion hat sicher auch ihre Komik, wäre mir allein aber nicht unbedingt einen entrüsteten Blog-Eintrag wert gewesen. Heute Abend habe ich jedoch bei ConnectedMarketing einen recht begeistert klingenden Beitrag über eine weitere virale BMW Kampagne für den amerikanischen Markt gelesen…

Das Rampenfest in Oberpfaffelbachen

oder “The Ramp Movie” ist, wie schon beschrieben, eine weitere virale Kampagne von BMW. Das Video, beziehungsweise der Film, soll das neue (wunderschöne) 1er Coupé bewerben. Meiner Meinung nach geht das total nach hinten los, weil der Film furchtbar langweilig, langatmig und überhaupt nicht lustig ist. Außerdem sieht man ziemlich wenig vom wichtigsten Darsteller: dem 1er Coupé!

Wer sich selbst überzeugen will kann das natürlich gerne tun. Ich persönlich empfehle es nicht, mit seiner Zeit kann man wirklich besseres anfangen, zum Beispiel Bilder oder Videos vom 1er Coupé anschauen.

Das Auto ist wirklich klasse, aber was bringt ein Werbefilm in dem man nichts (oder fast nichts) vom Produkt sieht? Die meisten Leute haben sicherlich wenig Lust sich einen so langen Werbefilm anzusehen, außer sie sind an BMW oder Werbung (viralem Marketing) interessiert. Hierbei setze ich natürlich voraus, dass die Nutzer den werblichen Hintergrund bemerken, beziehungsweise bewusst wahrnehmen. Und selbst den Leuten, die es nicht wahrnehmen unterstelle ich wenig Interesse an einer langatmigen Dokumentation über eine komische Rampe im bayrischen Hinterland. Ich frage mich wirklich wer sich dieses Video anschauen und weiterempfehlen soll!?

Selbst das Prädikat “liebevoll gemacht” trifft es meiner Meinung nach nicht. Der ehrgeizige Versuch war da, das sieht man. Die Einwohner aus dem bayrischen Dorf und ihr komisches, hinterwäldlerisches Verhalten sollen witzig wirken. Auf mich persönlich wirkt es aber nur völlig durchschaubar und ziemlich angestrengt. Eben wie ein Wink mit einem alten, dreckigen Zaunpfahl von einer Kuhweide aus Oberpfaffelbachen…

Mehr Links zum Thema gibt es im Automobil-Blog und eine weitere Warnung vor der gestohlenen Zeit (”but be forewarned, you’ll never be able to get that 30+ minutes of your life back”) auf autoblog.com

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