LTE (4G) ist der Nachfolger von UMTS und bietet Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s. Seit März 2011 gibt es ein kommerzielles LTE-Angebot in Deutschland. Im Jahr 2011 stand vor allem der LTE-Ausbau auf dem Land im Vordergrund. Die deutschen Netzbetreiber hatten sich verpflichtet, 4G zuerst in den ländlichen Regionen auszubauen und dort die Weißen Flecken zu schließen. LTE dient heute vielen Menschen auf dem Land als DSL-Ersatz. Mittlerweile sind die Weißen Flecken in 12 der 16 Bundesländer geschlossen.
Der LTE-Ausbau erfolgt in Deutschland in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Auf dem Land nutzen die Netzbetreiber die weitreichenden 800-MHz-Frequenzen, welche einen Umkreis von bis zu 10 Kilometer mit 4G abdecken und dazu besonders gut Gebäude durchdringen können. Diese Frequenzen bieten Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s. Die Städte baut man mit den Frequenzbändern 1800-MHz und 2600-MHz aus. Hier sind Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s bei geringerer LTE-Netzabdeckung möglich.


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